Hier finden Sie die aktuellen Informationen über die Arbeit vom Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen e. V. (VDMT) und die Pressemitteilungen des Verbandes. Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen können uneingeschränkt verbreitet werden.

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In den 70er und Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts gab es geradezu einen Boom an Gründungen von Museumseisenbahnen in Westdeutschland. Immer mehr Eisenbahnbegeisterte schlossen sich in dieser Zeit zusammen, um gemeinsam das zu erhalten, was auf der damaligen Bundesbahn gerade abhandengekommen war: Dampflokomotiven im Betrieb. Museumsbahnen wurden aus der Taufe gehoben. Die Ehrenamtlichen aus allen Berufs- und Altersgruppen sammelten historisches Fahrzeugmaterial meist noch ohne Konzept, nur mit dem Ziel, auf (teils stillgelegten) Privat- und Kleinbahnen fahren zu können. Im Laufe der Jahre kristallisierte sich dann überwiegend eine grobe Richtung heraus, die heute das Motto der Bahn ergibt. Eine dieser relativ frühen Museumsbahnen sind die Delmenhorst – Harpstedter Eisenbahnfreunde e.V.

Mit den Themen „Optimierung der Einkünfte“, „Sponsering“ und „Strategie- und Businesspläne“ widmeten sich die Referenten auf der Fedecrail-Jahreskonferenz 2016 den wirtschaftlichen Herausforderungen der Museumseisenbahnen und ihren Überlebenschancen.

Rund um den Bodensee in den drei Ländern Österreich, Schweiz und Deutschland hielt FEDECRAIL, der europäische Dachverband der Museums- und Touristikbahnen, im Frühjahr in Zusammenarbeit mit

Sechs Jugendliche von drei deutschen Museumseisenbahnen nehmen vom 29. Juli bis 7. August am FEDECRAIL Youth Camp 2016 in Neuenmarkt-Wirsberg teil. Ausrichter sind das Deutsche Dampflokomotiv Museum (DDM) und die Dampfbahn Fränkische Schweiz (DFS). Insgesamt haben sich 23 Teilnehmer aus sieben Ländern gemeldet, darunter drei

Seit 2002 werden alljährlich die „Europa Nostra Awards“ ausgelobt. Es handelt sich dabei um einen der prestigeträchtigsten Preise im Bereich des Kulturerbes von Europa. Bewerbungsschluss für 2017 ist der 1. Oktober dieses Jahres. Es werden bis zu 30 Auszeichnungen für Projekte und Initiativen verliehen und bis zu sieben Preise in Höhe von 10 000 Euro vergeben. Auch historische Eisenbahnen können sich beteiligen. (www.europanostra.org)

Einen wesentlichen Einfluss auf die Schadstoffemissionen hat die Kohlequalität. Dies betrifft sowohl gasförmige Emissionen (insbesondere Schwefeldioxid SO2 und Kohlenwasserstoffe CnHm = Qualm) als auch Grus- und Rußemissionen und den Asche- und Löscheanfall (Lösche = Flugkoks). In einem VDMT-Projekt aus dem Jahre 1995 hatte der Verfasser bereits Spezifikationen für umwelt­freundliche Dampflokomotivkohle bei Handfeuerung erarbeitet (Tabelle 1). 2016 wurde aufgrund neuester österreichischer Bestimmungen der Schwefelgrenzwert verschärft (*); ein Grenzwert für Chlor wurde in Vorwegnahme möglicher Bestimmungen wie in den USA eingefügt (**). Diese Spezifikationen liegen im oberen Bereich der Kohle­qualitäten, welche zu klassischen Dampflokzeiten in Deutschland und Österreich verfeuert wurden.

Das große Problem ist, dass solche Kohle, für die klassische Dampflokomotiven nun einmal ausgelegt sind, heute nicht mehr angeboten wird. Auf mittlere Sicht wird die weltweit versiegende Versorgung mit

Die 70. Museumsbahnertagung des VDMT vom 11. bis 13. März 2016 in Bruchhausen-Vilsen brachte neben dem traditionellen Ablauf und der Mitgliederversammlung zwei neue Programmpunkte: Zum einen stellten sich am sonst mehr oder weniger frei gestalteten Samstagvormittag dieses Mal Mitgliedsbahnen mit besonderen Projekten vor, was von nun an auf den Frühjahrs- und Herbsttagungen zur Regel werden soll. Zum anderen gab es einen so genannten „Runden Tisch“, an dem acht namhafte Experten aus dem Eisenbahnwesen unter Einbeziehung des Publikums über die Zukunft der Museumsbahnen in Deutschland diskutierten.

Kohlen sind das Lebenselixier der Dampflokomotiven. Einen Blick in die Zukunft wagt David Madden. Beim Klick auf das Foto wird eine Präsentation heruntergeladen.

Kohle

In den letzten Jahren gab es einige (wenige) Unfälle und Beinahe-Unfälle auf dem Netz der Deutschen Bahn, deren Ursache eine unzureichende Kontaktgabe zwischen Rädern und Schienen bei Gleisstromkreisen waren. Durch eine Sandschicht zwischen Rädern und Schienen floß kein Prüfstrom mehr, und die entsprechenden Fahrzeuge hatten sich für das Stellwerk sozusagen "weggesandet", wodurch das Fahrzeug in dem besetzten Gleisabschnitt zwar körperlich vorhanden, für den Fahrdienstleiter aber nicht mehr erkennbar war und er eine Zugfahrt in das besetzte Gleis zuließ. Diese Vorfälle waren reproduzierbar und die Zusammenhänge eindeutig.

Als Zeichen der Wertschätzung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit wurde Anfang des Jahres die Museums-Eisenbahn Minden e.V. (MEM) auf Vorschlag von

Diese Umfrage richtet sich an alle Betreiber kohlegefeuerter Dampfloks. Wir möchten, wie bereits angekündigt, in Kooperation mit unserem europäischen Dachverband FEDECRAIL und sogar darüber hinaus eine Übersicht über den aktuellen Stand des Kohlenmarktes und der Kohlenverwendung im Dampflokbetrieb erhalten. Näheres hierzu siehe die Angaben im Dateianhang.

Den Rücklauf der ausgefüllten Fragebögen erbitten wir bis zum 10. März 2016.

Wir bitten alle Dampflokbetreiber unter Euch, sich der geringen Mühe des Ausfüllens zu unterziehen, um auch gegenüber Aufsichts- und Umweltbehörden zu belastbaren Aussagen über die aktuelle Situation zu gelangen. Hier sind nicht nur die VDMT-Mitglieder, sondern alle Dampflokbetreiber gefragt.