Hier finden Sie die aktuellen Informationen über die Arbeit vom Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen e. V. (VDMT) und die Pressemitteilungen des Verbandes. Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen können uneingeschränkt verbreitet werden.

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(Dr.-Ing. Harald Elsner, Arbeitskreisleiter) Im Arbeitskreis Marketing und Vertrieb hatten sich diesmal 12 Teilnehmer zusammengefunden.

Im Arbeitskreis berichtete diesmal vor allem Arndt Weyers von der EPEG Eisenbahn Tourismus GmbH & Co. KG in Krefeld von dem Projekt „Thomas the Tank Engine Day“.

Bei den regulär anstehenden Wahlen zum VDMT-Vorstand gab es eine personelle Veränderung. Dipl.-Ing. Klaus Schulte (75) vom Hessencourrier e.V., Kassel, der seit der Gründung des Verbandes 1993 das Amt des VDMT-Schatzmeisters inne hat, kandidierte aus Altersgründen nicht mehr zur Wiederwahl. Als Nachfolger in dieses Amt wurde auf Vorschlag des VDMT-Vorstandes Rechtsanwalt Stefan Loebisch (35) einstimmig gewählt. Loebisch war bis November 2004 bei den Passauer Eisenbahnfreunden stellvertretender Vorsitzender, im März 2005 wechselte er zur DGEG.

Im Rahmen dieser 48. Museumsbahntagung in Gerolstein fand auch die 13. Mitgliederversammlung des VDMT statt. Nach der Begrüßung fasste VDMT-Vorsitzender Heimo Echensperger die in 2004 im Vordergrund stehenden Verbandtätigkeiten zusammen.

Vom 18. bis 20. März fand in Gerolstein in der Eifel auf Einladung des VDMT-Mitglieds Eifelbahn e.V., der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, die 48. Museumsbahntagung statt. Rund 100 Vertreter der VDMT-Bahnen waren der Einladung zu einem informativen und geselligen Wochenende in der Eifel gefolgt.

Mit Presseerklärung vom 05.11.2004 hatte das Eisenbahn-Bundesamt bekannt gegeben, dass es das Trassenpreissystem 2005 der DB Netz AG hinsichtlich der Sonderzuschläge überprüft. Von der DB Netz AG wird seit dem Fahrplanwechsel am 12.12.2004 erstmalig ein 10%-iger Sonderzuschlag bei Anmeldung einer sog. Sondertrasse erhoben. Diesen Zuschlag erhebt die DB Netz AG für Trassenbestellungen, die nicht im Rahmen der jährlichen Fahrplanerstellung vorab angemeldet wurden.

Die unter dem Stichwort "Hartz IV" bekannt gewordenen Änderungen im Sozialhilfe- und Arbeitslosenrecht bietet überraschenderweise für Museumsbahnen eine neue Chance, Mitarbeiter für eine beschränkte Zeit (im allgemeinen 6 Monate) aus dem zweiten Arbeitsmarkt zu gewinnen. Es geht um vorzugsweise junge Bezieher von Arbeitslosenhilfe, die durch geeignete Maßnahmen mit Hilfe von Kommunen und anderen Beschäftigungsträgern durch qualifizierte Arbeit ("1-Euro-Jobs") auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet werden sollen. Beispielhaft können erste Hinweise für das Procedere einer Richtlinie der Agentur für Arbeit Aachen entnommen werden.

Wie in der Museumsbahn-Information 1/2004 berichtet, hat der VDMT Bedenken hinsichtlich der im Entwurf des 3. Gesetzes zur Änderung eisenbahnrechtlicher Vorschriften vorgesehenen Auflagen für integrierte Eisenbahninfrastruktur- und Eisenbahnverkehrsunternehmen in Bezug auf die handelsrechtlichen Berichtspflichten und die organisatorischen Trennung von Verkehr und Infrastruktur geäußert. Über unsere Bedenken hat der Verband auch einige Bundesländer unterrichtet, mit der Bitte, im weiteren Gesetzgebungsverfahren auf eine Änderung zu dringen.