Hier finden Sie die aktuellen Informationen über die Arbeit vom Verband deutscher Museums- und Touristikbahnen e. V. (VDMT) und die Pressemitteilungen des Verbandes. Die auf dieser Seite bereitgestellten Informationen können uneingeschränkt verbreitet werden.

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Bereits seit einigen Jahren ist der VDMT Fördermitglied der Allianz pro Schiene (ApS), dem führenden Lobbyverband für den Schienenverkehr in Deutschland. Dreimal jährlich finden an wechselnden Orten Förderertreffen statt, bei denen sich die Branche zu einem stets regen Gedankenaustausch trifft.

Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“. An jedem zweiten Sonntag im September wird zu einer Zeitreise in die Vergangenheit eingeladen. In diesem Jahr findet der Tag am 14. September statt.

Der langjährige 1. Vorsitzende und Ehrenvorsitzende der Verdener Eisenbahnfreunde (VEF) Dierk Mahnke ist nach schwerer Krankheit im Alter von nur 62 Jahren am 21. Mai 2014 verstorben. Mehr als zwei Jahrzehnte hat er an führender Position für den Verein gewirkt und dabei auch an Tagungen des VDMT teilgenommen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Das 150jährige Jubiläum der Eisenbahn in Deutschland im Jahre 1985 hat ihn unter Eisenbahnfreunden bekannt gemacht: Dipl.-Ing. Horst Troche. Er verstarb nach langer Krankheit am 29. April 2014 im Alter von 83 Jahren.

Die Jahreskonferenz 2014 von FEDECRAIL, dem europäischen Dachverband der Museums- und Touristikbahnen, in Budapest war etwas Besonderes: die „European Federation of Museum and Tourist Railways“ beging ihren 20. Geburtstag. Mehr als 100 Delegierte und Partner trafen sich in Ungarn zu einem mehrtägigen Programm mit Konferenzen und Exkursionen. Das war die Gelegenheit, zurückzublicken auf die vergangenen zwei Jahrzehnte des Bestehens und dabei aufzuzeigen, welche Erfolge bislang erzielt wurden.

An die Nordseeküste zur Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland (MKO) führte die 66. Museumsbahnertagung. 60 Mitglieder aus gut 30 Mitgliedsvereinen des Verbandes Deutscher Museums- und Touristikbahnen (VDMT) trafen sich vom 21. bis 23. März 2014 in Norden zum regen Gedankenaustausch. Auf dem Programm standen Informationen aus dem Verband und aus den Vereinen, die 22. ordentliche Mitgliederversammlung, der Besuch des MKO-Eisenbahnmuseums und zum Abschluss eine Fahrt mit dem Zug der Museumseisenbahn durch das flache Küstenland von Norden nach Dornum und zurück.

Ein Museumseisenbahner der ersten Stunde hat uns für immer verlassen: Im Alter von 93 Jahre ist Karl Hunold am 7. März 2014 in Hoya verstorben. Viele kannten den Berufs- und Museumseisenbahner, der sein Wissen gerne an die nachfolgende Generation weitergegeben hat. Ohne seinen Einsatz und ohne seine technischen wie handwerklichen Fähigkeiten hätte die erste Museumseisenbahn Deutschlands wohl keine derart vorbildliche Entwicklung genommen. Es waren Karl Hunold als Dampflokführer und Gerhard Moll als Heizer, die am 2. Juli 1966 in Bruchhausen-Vilsen den allerersten Museumsdampfzug in Deutschland beim Deutschen Kleinbahn-Verein e. V. (später Deutscher Eisenbahn-Verein e. V. /DEV) von Bruchhausen-Vilsen nach Heiligenberg gefahren haben.

 Auch in diesem Jahr findet wieder ein Jugendaustausch des Europäischen Dachverbandes der Museums- und Touristikbahnen FEDECRAIL statt. Das 8. Youthcamp 2014 wird vom 1. bis 10. August in den Niederlanden abgehalten. Gastgeber sind in diesem Jahr drei Mitgliedsbahnen des Verbandes Niederländischer Museums- und Touristikbahnen, und zwar Museumstoomtram Hoorn-Medemblik (SHM), Stichting Stadskanaal Rail (STAR) und die Zuid-Limburgse Stoomtrein Maatschappij (ZLSM). Eingeladen sind alle jungen Leute zwischen 16 und 25 Jahren, deren Hobby die Museumseisenbahn ist. Sowohl Jungen als auch Mädchen, die Mitglied in einem Museumsbahnverein sind, können teilnehmen. Wie in den vergangenen Jahren erwartet sie ein gemischtes Programm, das aus Kennenlernen von Museumseisenbahnen, Mitarbeit an deren Fahrzeugen und der Infrastruktur und - ganz besonders wichtig - aus interkulturellem Erfahrungsaustausch besteht. Nähere Informationen können unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erfragt werden.

FEDECRAIL wird in die Liste der auf europäischer Ebene tätigen Fachverbände des Eisenbahnsektors aufgenommen und erhält somit als „Representative Body“ eine beratende Stimme in der Europäischen Eisenbahnagentur (ERA/European Railway Agency). Diese Zulassungsempfehlung wurde Ende Januar 2014 vom Railway Safety and Interoperability Committee in Brüssel gegeben. Das ist ein großer Erfolg. Dieser Status bedeutet, dass FEDECRAIL von der Europäischen Eisenbahnagentur hinzugezogen werden muss, wenn es um die Ausarbeitung von Verordnungen geht. Im vergangenen Jahr beschloss FEDECRAIL, Kontakt mit der ERA aufzunehmen und im Folgenden einen Antrag auf den Status als „Representative Body“ zu stellen. Von nun an wird FEDECRAIL nicht länger mit neuen Regelungen konfrontiert werden, sondern selbst einen Beitrag zum Entwickeln neuer Verordnungen leisten können. Auf diese Weise werden die Probleme der meist kleineren und auf ehrenamtlicher Basis agierenden historischen Eisenbahnen mehr Gewicht bekommen.   

„Fledermäuse legen öffentliche Eisenbahninfrastruktur lahm – Landkreis Schwarzwald-Baar sperrt Sauschwänzlebahn aus Naturschutzgründen.“ Der Fall hat bundesweit für Aufsehen gesorgt und dürfte einmalig sein: Eine in Betrieb befindliche öffentliche Eisenbahninfrastruktur wird zum Schutze einer seltenen Tierart für ein knappes halbes Jahr für den Bahnverkehr gesperrt.

Recht gilt als eher langweilige Materie. Dass dieses Urteil gerade für das Eisenbahnrecht in Bezug auf die Museumsbahnen nicht zutrifft, davon konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Vortrag auf der 65. Museumsbahnertagung im Herbst im DDM in Neuenmarkt-Wirsberg überzeugen.

Auf der Ebene der Rechtssetzung ist zwar unlängst das Eisenbahnregulierungsgesetz gescheitert; das „Schienengüterfernverkehrsförderungsgesetz“ kann aber auch für Museumsbahnen eine zusätzliche Geldquelle darstellen, und die neuen Eisenbahnrechtsverordnungen, unter anderem zur Triebfahrzeugführerprüfung, werfen auch für sie viele Probleme auf.